Eskuratu berriak Fitxa - Liburutegia
Die Nationalitäten- und Sprachkonflikte in der Habsburgermonarchie
Wenn man heute aktuellere Literatur über die Habsburgermonarchie liest, findet man nicht selten Vergleiche zweischen dem Vielvölkerstaat der Habsburger und der Europäischen Union. Dabei geben Multiethnizität, Multilingualität und Multikulturalität meist die Vergleichsbasis ab. Doch wie berechtigt sin derartige Vergleiche? Wie legitim ist es etwa, die Sprachpolitik der Donaumonarchie als Vorbild für die gegenwärtige Europäische Union hinzustellen? Ist diese Politik nicht eher als abschreckendes Beispiel, als Warnsignal, aufzufassen? Ist die Rede von der Sprachpolitik im Habsburgerreich nicht zu allgemein? Sollte man aufgrund der Unterschiedlichkeit in Art und Ablauf der konfliktträchtigen Prozesse nicht besser nur bestimmte raum-zietliche Konstellationen fokussieren?



